
Welcher Yogastil passt zu dir?
Immer mehr Menschen entdecken Yoga als idealen Ausgleich zum stressigen Alltag. Entsprechend wird auch das Angebot immer grösser und differenzierter. Da ist es insbesondere für Anfänger und Anfängerinnen nicht ganz leicht im Yogakursdschungel den Überblick zu behalten. Damit du die für dich idealen Yogasessions findest, stellen wir dir hier die wichtigsten Yogastile kurz vor...
Hatha Yoga
Hatha Yoga ist der Klassiker der westlichen Yogastile. Asanas (Yogastellungen) wie Kobra oder Hund werden mit Achtsamkeit und einer guten Körperwahrnehmung kombiniert. Wichtig sind auch meditative Elemente und Pranayama (Atemübungen). Manchmal werden Mantras gesungen. Hatha Yoga ist in der Regel von eher langsamen und entspannten Yoga Übungen geprägt. Die Hatha Yoga Sessions beginnen und enden in der Regel mit einer Entspannungsübung.
Ashtanga Yoga
Das körperorientierte und sportliche Ashtanga Yoga macht dich beweglicher und kräftiger. Der Begriff Ashtanga stammt aus der altindischen Sprache Sanskrit und bedeutet «8 Glieder». Dieser Yogastil ist für den Körper ziemlich anstrengend, insbesondere die fließenden Übergänge von einer Übung zur anderen sind intensiv.
Power Yoga
Power Yoga hat seine Wurzeln im dynamischen Ashtanga Yoga. Kraftvolles Yoga wird mit bewussten Atemtechniken verbunden. Power Yoga geht auf die individuellen Bedürfnisse, Stärken und Schwächen der Yogis und Yoginis ein. Ziel ist eine gute körperliche Kondition und ein ruhiger und ausgeglichener Geist sowie innere Ruhe und Zufriedenheit. Power Yoga ist ideal für dich, wenn du Sport und Bewegung liebst und ein etwas anstrengenderes, intensiveres und körperorientierteres Yoga praktizieren willst.
Kundalini Yoga
Dieser Yogastil hat eine lange Tradition in Indien und fokussiert stark auf spirituelle Aspekte. Körper und Geist werden gestärkt. Die Atmung (Pranayama) spielt eine große Rolle. Körperübungen werden mit Entspannungstechniken kombiniert, Meditationen und Mantras sind integrale Bestandteile dieses «Yogastils des Bewusstseins». Deine Energie soll fließen. Kundalini Yoga wird dein Bewusstsein erweitern und dir intensive Glücksgefühle ermöglichen.
Vini Yoga
Das sanfte Vini Yoga ist ideal für Anfänger und Anfängerinnen. Kurze Abfolgen von Asanas (Körperstellungen) werden mit dem Atem geführt und lassen dich ohne große körperliche Anstrengungen einen Zustand der Entspannung und Zufriedenheit erleben. Vini Yoga ist flexibel, und passt sich deinem körperlichen Zustand an. Oft wird dieser Yogastil auch als therapeutisches Yoga bei Verspannungen und anderen gesundheitlichen Beschwerden erfolgreich eingesetzt.
Yin Yoga
Auch bei Yin Yoga handelt es sich um einen sanften Yogastil. Du dehnst und stärkst deinen Körper, deine Gelenke und dein Bindegewebe. Die Asanas werden lange gehalten, damit sich dein Körper langsam öffnen kann. Oft kommst du bei diesem Yogastil in einen ruhigen und meditationsähnlichen Zustand. Yin Yoga ist der ideale Ausgleich zum Alltagsstress.
Vinyasa Yoga
Bei diesem Yogastil sind dein Atem und deine Bewegungen im Einklang. Oft beginnen die Yogasessions mit einem Sonnengruß. Die Übungen sind fließend und oft stehend. Vinyasa Yoga stärkt deine Muskulatur und macht dich ausgeglichener.
Iyengar Yoga
Im Iyengar Yoga wirst du dich drehen und strecken. Auch statische Stehhaltungen und regenerative Haltungen sind wichtig. Damit trainierst du deine Ausdauer, Geduld und deine Konzentration. Dieser wenig dynamische Yogastil wird oft auch als Meditation in Aktion bezeichnet. Iyengar Yoga macht deinen Körper flexibler und gestreckter. Gleichzeitig wird dein Geist konzentrierter und ruhiger.
Am Meer macht Yoga noch mehr Spaß
Wie so oft macht auch beim Yoga Abwechslung am meisten Spaß. Sanftes, entspannendes Yoga und körperorientiertes, sportliches Yoga widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich ideal. Wichtig ist auch die Location. In deinem Yogastudio direkt am Meer ins Las Palmas de Gran Canaria macht Yoga noch mehr Spaß.